Archiv der Kategorie: Reichsarbeitsdienst

Im Reichsarbeitsdienstlager 6/282 Rothenburg ob der Tauber „Herzog Friedrich von Rothenburg“ hieß es „Stillgestanden!“ – dann klapperten die Spaten

Von Wolf Stegemann Als 1950 das ehemalige Gebäude des Reichsarbeitsdienstes am Topplerweg als Topplerschule eröffnet wurde, kam der Verfasser dorthin zur Einschulung. Jahre später, als die Schüler hinter dem Schulhof einen Schulgarten mit Rettichen und Radieschen anlegten, buddelte ein Schüler … Weiterlesen

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Arbeitsdienstlager für die weibliche Jugend 1938 im Siechhaus eröffnet. Kreisleiter Karl Steinacker: Eine gewaltige Aufgabe – von der Idee des Nationalsozialismus erfüllt

Von Wolf Stegemann Der Arbeitsdienst für die weibliche Jugend (RADwJ) war – wie sein bedeutenderes Pendant für die männliche Jugend – von Beginn an als Herrschaftsinstrument des NS-Staates angelegt. Nach freiwilligen Vorläuferformen sollten dann seit 1935 per gesetzlich festgelegte Dienstpflicht … Weiterlesen

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Als Arbeitsmaid des Reichsarbeitsdienstes 1944 im Lager Siechhaus. Elisabeth Schaible: „Es war meine schönste Zeit, einmalig wunderschön und unvergesslich!“

W. St. – Hatten die Männer des Rothenburger Reichsarbeitsdienstes ihr „Herzog Friedrich von Franken“-Lager stadtnah am Topplerweg, so musste die „weibliche Jugend“ des Reichsarbeitsdienstes (RADwJ) etwa 20 Minuten bis in der Stadt laufen. Denn die „Arbeitsmaiden“ hatten ihre Unterkunft im … Weiterlesen

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Die NSDAP trimmte auf ihren Ordensburgen begeisterte junge und auserwählte Nationalsozialisten zur künftigen Partei-Elite. Der Rothenburger Ordensjunker Edwin Böhm war dabei

Von Wolf Stegemann Zwischen 1934 und 1937 richtete die NSDAP unter der Bezeichnung Ordensburgen drei Ausbildungsstätten für zukünftiges Führungspersonal der Partei ein, die dem Chef der Deutschen Arbeitsfront (DAF) Robert Ley unterstanden. NS-Ordensburgen waren Neubauten, nicht aber umfunktionierte mittelalterliche Burgen. … Weiterlesen

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Dr. med. Beck beschimpfte Männer des Reichsarbeitsdienstes als „Sauhunde“, weil sie sein rüppiges Autofahren behinderten: Schutzhaft und Strafprozess vorm Rothenburger Amtsgericht waren die Folge

Von Wolf Stegemann Ein eigentlich im üblichen Sinne völlig unpolitischer Vorfall, der den schuldigen Täter allerdings in Schutzhaft brachte, dann vor Gericht, führte im „Fränkischen Anzeiger“ zu Schlagzeilen und in der Stadt zu anhaltendem Gesprächstoff. Wenn über Männer und Frauen … Weiterlesen

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Blick nach Brettheim II: „Am Grabe der Opfer von Brettheim“ – Eine Betrachtung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Hans Filbinger, im Jahr 1962

Von Wolf Stegemann Eine Vorbemerkung zu dem unten veröffentlichten Aufsatz von Hans Filbinger „Am Grab der Opfer von Brettheim“ scheint uns notwendig. Filbinger, der nachfolgende Gedanken über das Drama von Brettheim und den Opfermut derer, die von Nationalsozialisten verfolgt und … Weiterlesen

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„Die verschnürten Briefe“ sind nicht nur Zeugnisse der großen Liebe der Eltern, sondern auch des ungebrochenen Festhaltens Fritz Gehringers an der SS-Ideologie über 1945 hinaus

Von Wolf Stegemann Es ist ein schwergewichtiges Buch. Nicht, weil es ganze 1,1 Kilogramm auf die Waage bringt, sondern vom Inhalt her, den, in sich aufzunehmen, dem Leser einiges abverlangt. Wie in ein Bild, in das man „hineingehen“ muss, um … Weiterlesen

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