Archiv der Kategorie: Jüd. Hinterlassenschaften

Jüdischer Friedhof an der Wiesenstraße: Die Stadt „arisierte“ ihn. Nach dem Krieg verpflichtete sie die Friedhofschänder, die Gräber wieder herzurichten

Von Dr. Oliver Gußmann Der unscheinbare Friedhof der letzten jüdischen Gemeinde liegt etwa einen halben Kilometer nordöstlich der Altstadt in der Wiesenstraße 46. Das Areal von 2.960 Quadratmetern ist zum Teil von einer hohen weißen Mauer umgeben. An der Ecke … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (2): Zwölf Jahre lange Auseinandersetzung um die Rückerstattung der Sakralgegenstände der Synagoge – die Stadtverwaltung mischte bei der Beraubung 1938 mit

Von Wolf Stegemann Die frühere jüdische Bürgerin Fanny Loewenthal (Jahrgang 1883) vom 24. August 1946, jetzt Stockholm/Schweden, wandte sich brieflich an die Stadt Rothenburg mit der Frage , wo denn verschiedene Gegenstände aus ihren Haus, das ihr 1938 weggenommen wurde, … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (3): Das Landgericht Nürnberg verfügte die Rückerstattung des stattlichen Anwesens Herrngasse 26 an die Pferdehändlerswitwe Fanny Loewenthal in Stockholm

Von Wolf Stegemann Fanny Loewenthal, geborene Freudenstein, Witwe des jüdischen Pferdehändlers Ludwig Loewenthal, wohnte in dem stattlichen Haus Herrngasse 26. Ausgestattet war das 1.929 Quadratmeter große Anwesen neben dem zweistöckigen Wohnhaus  mit einem Waschhaus, einem Stall, einem Schuppen und noch … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (4): Am Vermögen Leopold Westheimers vergriff sich auch die Stadt. Die Kaufleute Weth und Unger mussten die Häuser wieder zurückgeben

Von Wolf Stegemann Kurz vor der gewaltsamen Vertreibung der Rothenburger Juden aus der Stadt im Oktober 1938 galt es, ihnen ihr Eigentum, ihre Häuser und Grundstücke, ihre Geschäfte und das Inventar abzupressen, wenn sie nicht schon vorher unter Zwang „verkauft“ … Weiterlesen

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„Auerbach-Affäre“: 1952 ein beschämendes Stück bayerischer Nachkriegsjustiz und Wiedererstarkung offener antisemitischer Hetze von Presse und Politik

W. St. – In seiner Funktion als bayerischer Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte – und somit auch für die Wiedergutmachung– war Philipp Auerbach  nachweislich unmittelbarer nach dem Krieg zweimal in Rothenburg ob der Tauber. Wann genau dies war, … Weiterlesen

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Dass man den jüdischen Bürgern ihre Heimat genommen hat, wurde an den „Rothenburger Heimattagen 1950“ nicht erwähnt. – Noch lange wurde am althergebrachten Begriff festgehalten

W. St. – Heimat ist übrigens ein Wort, das es fast nur im Deutschen gibt. Der Begriff gilt als unübersetzbar, denn das englische Home meint auch Haus, das türkische Vatan auch Vaterland. „Heimat“ ist vom germanischen „Heim“ abgeleitet, das auch … Weiterlesen

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