Archiv der Kategorie: Verlage / Schrifttum

„Du kehrst mit eisernem Besen aus / Und schaffst allen Unrat raus, / Die Gauner und die Taugenichts / Und was sonst faul und ranzig ist“ – Gedichte von Rothenburgern 1933

W. St. – Im Überschwall der Euphorie, dass Adolf Hitler „als deutscher Mussolini“ endlich die Demokratie weggefegt hatte, meinten einige Rothenburger, ihren Jubel darüber mehr oder weniger gut gereimt ausdrücken zu müssen. Der „Fränkische Anzeiger“ (FA) veröffentlichte eine Reihe solcher … Weiterlesen

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Adolf Hitler – Massenmörder und Multimillionär, Steuerbetrüger und Steuerverschwender

W. St. – Er aß kein Fleisch, trank nicht und rauchte nicht. Doch selbstlos war Adolf Hitler nicht. Die von Hitler selbst gestrickte Legende vom asketischen, opferbereiten, selbstlosen „Führer“ im Dienste seines Volkes, der sogar auf sein Gehalt als Reichskanzler … Weiterlesen

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Der Verlag Schneider hat den Kaiser, zwei Kriege, Weimar und Hitler überstanden – und behauptet sich in der demokratischen Gegenwart

Von Wolf Stegemann Für die starke Hinwendung des „Fränkischen Anzeigers“ zum Nationalsozialismus bereits vor 1933 und die Vereinigung mit ihm danach zeichnete vor allem der 1879 geborene Hans Schneider verantwortlich. Er war der Sohn des Rothenburger Druckereibesitzers Conrad Schneider. Seine … Weiterlesen

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Der „Fränkische Anzeiger“ im Dienst des Nationalsozialismus. Aufgeblähte Worthülsen bestimmten die Berichtserstattung – Eine Betrachtung mit kommentierenden Einsprenseln

Von Wolf Stegemann Einer, der es gut verstand, den „Fränkischen Anzeiger“ durch die für viele Zeitungen politisch gefährlichen Klippen der Jahre des Nationalsozialismus zu steuern, war Hans Schneider vom Verlag und von der Buchdruckerei Gebr. Schneider. Er war langjähriger Prokurist … Weiterlesen

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Konnte Pressefreiheit im Nationalsozialismus funktionieren? Gar nicht! Es gab tägliche Anweisungen aus dem Berliner Reichspropagandaministerium

Von Wolf Stegemann Um die im vorhergehenden Artikel beschriebene Tätigkeit des „Fränkischen Anzeigers“ während der NS-Zeit besser verstehen und in die damals schwierigen Verhältnisse einer Diktatur einordnen zu können, mögen die Informationen in diesem Artikel über das Pressewesen im Nationalsozialismus … Weiterlesen

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„Die Linde“: Seit über 100 Jahren Heimatbeilage des Vereins Alt-Rothenburg im Fränkischen Anzeiger. In der NS-Zeit wurden auch aktuelle antisemitische Beiträge veröffentlicht

W. St. – „Die Linde“ erscheint seit 1909 monatlich als heimatkundliche und wissenschaftliche Zeitungsbeilage im „Fränkischen Anzeiger“ Rothenburg. Übrigens haben nur wenige deutsche Lokalzeitungen noch eine solche Beilage. Seit ihrem ersten Erscheinen 1909 informiert und unterhält die „Linde“ ihre Leser. … Weiterlesen

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„Der Stürmer“ – antisemitisches und pornografisches Hetzblatt denunzierte und drohte. In Rothenburg war es dominierende Lektüre in Schulen

Von Wolf Stegemann Im Deutschen Reich waren die so genannten Stürmer-Kästen verbreitet. Das waren mit antisemitischen Parolen beworbene öffentliche Schaukästen, in denen die aktuelle Ausgabe kostenlos zu lesen war. Während der Olympischen Sommerspiele 1936 wurden an den Wettkampforten die Stürmer-Kästen … Weiterlesen

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