Archiv der Kategorie: Antisemitismus vor 1933

Konstantin von Gebsattels Antisemitismus im Schutz- und Trutzbund – Kleist-Zitat: „Schlagt sie tot, das Weltgericht fragt Euch nach den Gründen nicht!“

Von Wolf Stegemann Ein Blick in die Familie der Freiherrn von Gebsattel weist ein Mitglied auf, das schon 1913 in einer Denkschrift den rassischen Antisemitismus als Lösung der „Judenfrage“ verlangte. Er forderte u. a. die Ausgrenzung der Juden durch Berufsverbote … Weiterlesen

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Antisemitismus in Rothenburg: 1920 wurde die Synagoge in der Herrngasse mit Hakenkreuzen beschmiert – Damals als „Lausbubenstreich“ hingestellt

Es waren jene Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, als die Linken und die Rechten sich nicht nur politisch um die Zukunft Deutschlands stritten, sondern auch in einer bis dahin nicht gekannten Schlagkraft, mit Hass und Gewalt. Die Juden wurden wieder … Weiterlesen

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Die Deutsch-Mexikanerin Andrea Ellendt rief Anfang der 1920er-Jahre in ihren Versammlungen in Franken zur Gewalt gegen Juden auf – auch in Rothenburg und Schillingsfürst

Von Wolf Stegemann Eine der schillerndsten Frauen in der Frühzeit von Adolf Hitler und Julius Streicher sowie deren „erfolgreichste“ Agitatorin und Verbreiterin eines ausgeprägten Judenhasses in Franken in den Jahren von 1920 bis 1923 war Andrea Ellendt. Sie trat auch … Weiterlesen

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„Reichsflagge“, „Reichskriegsflagge“, „Altreichsflagge“ und andere rechtradikale und antisemitische Verbände in Franken und Rothenburg ob der Tauber

Von Wolf Stegemann Zu den frühen Antisemiten gehört vor allem der militärische Wehrverband „Bund Reichsflagge“, der im Frühsommer 1919 in Nürnberg entstand und seinen regionalen Schwerpunkt in Franken hatte. Zu seinen Spitzenzeiten hatte er bis zu 20.000 Mitglieder. Geführt wurde … Weiterlesen

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„Wesentlich war, daß der Nationalsozialismus Sieger bleiben musste … Die starke Versammlungstätigkeit verschlang große Mengen Propagandamaterial“ – Aus der NSDAP-Chronik 1929

29. Januar: Am 27. Januar 1929 fand in der Stadt die erste Versammlung dieses Jahres statt. Dazu wurde die gesamte SA aufgeboten, da man nicht wusste, ob seitens der Marxisten Sprengversuche unternommen würden. Die Versammlung verlief aber ruhig. Es mögen … Weiterlesen

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Ludwig Münchmeyer aus Borkum, Pfarrer und NSDAP-Redner, hielt eine antisemitische Rede und appellierte an Rothenburgs Parteigrößen, Neid und Zwietracht verschwinden zu lassen

Vorbemerkung: Der folgende Text handelt von einer Kundgebung mit dem damals reichsweit bekannten NSDAP-Redner und evangelischen Pfarrer Ludwig Münchmeyer aus Borkum. Er zog damals landauf und landab herum und erklärte in gut besuchten NSDAP-Versammlungen mit antisemitischen Reden, warum Gott nach … Weiterlesen

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Das Lied als Anstiftung zum Judenhass – Das „Heckerlied“ und seine antisemitischen Varianten in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und heute

Von Wolf Stegemann In der rechtsextremen Musikszene ist heute noch das Lied „Blut“ verbreitet. Daran lässt sich eine Kontinuität der Tradition – neben der Symbolik – auch der Lieder verfolgen. Das Lied geht auf ein Kampflied der SA zurück. Doch … Weiterlesen

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