Schlagwort-Archive: Juden

Die Eiche – Symbol für Treue, Standfestigkeit, nationale Einheit und die „neue Zeit“. Hitler-Bäume in und um Rothenburg: in Diebach, Ohrenbach, Windelsbach und anderen Dörfern

Von Wolf Stegemann Um die Eiche ranken sich seit alters her nicht nur grüne Blätter, sondern auch Mythologisches und Militärisches, Heidnisches und Christliches, Politisches und Rechtliches, Volkstümliches und Literarisches, Nationales und Nationalsozialistisches. Somit steht die Eiche fest verwurzelt in der … Weiterlesen

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Ortsgruppenleiter und Lehrer Fritz Götz ohrfeigte auf offener Straße die Haushaltshilfe der jüdischen Familie Wimpfheimer und beschimpfte sie als „Judenmatz“

Von Wolf Stegemann Vorbemerkung: Der folgend beschriebene Vorfall war Gegenstand von  Nachkriegsermittlungen gegen den früheren Ortsgruppenleiter und Rothenburger Hauptlehrer Fritz Götz. Ihm wurde eine „besonders starke Juden- und Kirchenfeindlichkeit“ nachgesagt. Auch war er bekannt dafür, dass er Rothenburger bei Polizei … Weiterlesen

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Der jüdische Kaufmann Bruno Westheimer beschwerte sich mit Erfolg über den Stadtrat, worauf Bürgermeister Dr. Schmidt ihn von der Polizei beobachten ließ, um ihn als „Rassenschänder“ bei der Gestapo melden zu können

Von Wolf Stegemann Dass die Stadtbehörden im Rathaus mit der NSDAP-Kreisleitung bei der Drangsalierung und Entrechtung der jüdischen Einwohner an einem Strang zogen, mochten nach dem Krieg und mögen auch heute noch viele Rothenburger nicht hören. Auch die Stadtverwaltung und … Weiterlesen

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„Arisierung“: Hinter der Farce der rechtskorrekten Verkäufe von jüdischen Häusern steckte staatlich organisierter Raub, wie das Beispiel der Helene Kirschbaum zeigt

Von Wolf Stegemann Wie die anderen Juden, wurde auch Helene Kirschbaum 1938 gezwungen, ihre Heimatstadt Rothenburg zu verlassen und zeitnah nach dieser Vertreibung vom 22. Oktober 1938 ihr Anwesen Neugasse 34 mit Wohnhaus, Stall, Scheune, Dungplatz, einem Küchengarten sowie einem … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (4): Am Vermögen Leopold Westheimers vergriff sich auch die Stadt. Die Kaufleute Weth und Unger mussten die Häuser wieder zurückgeben

Von Wolf Stegemann Kurz vor der gewaltsamen Vertreibung der Rothenburger Juden aus der Stadt im Oktober 1938 galt es, ihnen ihr Eigentum, ihre Häuser und Grundstücke, ihre Geschäfte und das Inventar abzupressen, wenn sie nicht schon vorher unter Zwang „verkauft“ … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (5): Jüdische Familie Mann durch die Partei mit Gewalt zum Verkauf der Vieh- und Pferdehandlung genötigt – Leonhard Assel übernahm 1938 das Anwesen

Von Wolf Stegemann Einer der schwersten Zwangsentziehungen jüdischen Eigentums in Rothenburg war der Fall der jüdischen Vieh- und Pferdehandlung Gebr. Mann in der Adam-Hörber-Straße 23. Leonhard Assel, ausgewiesener Nationalsozialist und seit 1931 in der SA, übernahm 1938 das jüdische Anwesen. … Weiterlesen

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Wiedergutmachung (6): Wohn- und Gasthaus „Zum Schwan“ wurde an die Erben der Brüder Steinberger 1954 aus formalen Gründen nicht zurückgegeben. Auch das Brauhof-Anwesens in der Galgengasse blieb im Besitz des Käufers

Von Wolf Stegemann Im Zuge der Rückerstattung entzogenen jüdischen Besitzes fanden Anfang der 1950er-Jahre Verhandlungen der Erben der Brüder Emil und Siegfried Steinberger mit dem Brauereibesitzerehepaar Siegfried und Irma Unbehauen aus dem württembergischen Spielbach vor der Wiedergutmachungsbehörde für Ober- und … Weiterlesen

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