Archiv der Kategorie: Erste Nachkriegsjahre

Parteigenosse im Widerstand: Georg Beyerlein stellte sich auf die Seite von misshandelten jugoslawischen Kriegsgefangenen in Geslau und wurde aus der Partei ausgeschlossen

Von Wolf Stegemann Einer, der zu den Nationalsozialisten gehörte, der Partei von 1933 bis 1944 und zudem von 1933 bis 1945 der NS-Volkswohlfahrt als Kassenleiter diente, der NS-Kriegsopferversorgung und als Kameradschaftsführer dem NS-Reichskriegerbund sowie Mitglied der Reichsmusikkammer war, zeigte auch … Weiterlesen

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Weil Stadtkantor Hans Feige gegen des Anschluss Österreichs stimmte, wurde ihm von Bürgermeister Friedrich Schmidt das Betreten städtischer Gebäude verboten und der Titel entzogen

Von Wolf Stegemann In den Entnazifizierungsunterlagen des früheren NS-Bürgermeisters Dr. Friedrich Schmidt befindet sich ein Brief an die Lagerspruchkammer Moosburg, wo Rothenburgs Ex-Bürgermeister interniert war, der ihn schwer belastet. Geschrieben hat ihn die Konzertsängerin Brunhilde Feige am 30. Mai 1947, … Weiterlesen

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Ortsgruppenleiter und Lehrer Fritz Götz ohrfeigte auf offener Straße die Haushaltshilfe der jüdischen Familie Wimpfheimer und beschimpfte sie als „Judenmatz“

Von Wolf Stegemann Vorbemerkung: Der folgend beschriebene Vorfall war Gegenstand von  Nachkriegsermittlungen gegen den früheren Ortsgruppenleiter und Rothenburger Hauptlehrer Fritz Götz. Ihm wurde eine „besonders starke Juden- und Kirchenfeindlichkeit“ nachgesagt. Auch war er bekannt dafür, dass er Rothenburger bei Polizei … Weiterlesen

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Die NSDAP trimmte auf ihren Ordensburgen begeisterte junge und auserwählte Nationalsozialisten zur künftigen Partei-Elite. Der Rothenburger Ordensjunker Edwin Böhm war dabei

Von Wolf Stegemann Zwischen 1934 und 1937 richtete die NSDAP unter der Bezeichnung Ordensburgen drei Ausbildungsstätten für zukünftiges Führungspersonal der Partei ein, die dem Chef der Deutschen Arbeitsfront (DAF) Robert Ley unterstanden. NS-Ordensburgen waren Neubauten, nicht aber umfunktionierte mittelalterliche Burgen. … Weiterlesen

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Franz Johann Hofmann: SS-Mörder von Dachau und Auschwitz in Rothenburg entnazifiziert – 20 DM Geldbuße. Zehn Jahre später zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt

Von Wolf Stegemann Was ihn dazu getrieben haben mag, sich als ehemaliger SS-Hauptsturmführer und 1. Schutzhaftlagerführer im KZ Auschwitz nach Kriegsende in Rothenburg niederzulassen, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass er nach dem Krieg unter falschem Namen untertauchte, in … Weiterlesen

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Rothenburgs Trauer um den Ehrenbürger Ludwig Siebert, den „vorbildlichen Nationalsozialisten der Tat“ und „altbewährten Kämpfer Adolf Hitlers“

Von Wolf Stegemann Mit dem folgenschweren Satz „Der Name Ludwig Siebert wird in Rothenburg unvergessen bleiben!“ beendete der „Fränkische Anzeiger“ am 2. November 1942 seinen Nachruf auf den bayerischen Ministerpräsidenten und Rothenburger Ehrenbürger. Folgenschwer deshalb, weil dem „altbewährten Kämpfer Adolf … Weiterlesen

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Georg Soldner – Landwirt, Hufschmied, Bürgermeister, NSDAP-Landtagsabgeordneter, Kreisbauernführer, Gauredner, SS- und SA-Mitglied und letztlich doch nur „Mitläufer“

Von Wolf Stegemann In der ersten Beilage „Ähre und Schwert“ des „Fränkischen Anzeigers“ vom 3. Januar 1935 (siehe unten) widmete die Zeitung dem NS-Funktionär Georg Soldner einen ihn im damaligen Sinne würdigenden Artikel. „Unser Kreisbauernführer Soldner gehört zu den bedeutendsten … Weiterlesen

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