Von Wolf Stegemann
Wie viele Rothenburger Euthanasiefälle es zwischen 1933 und 1945 gab, ist derzeit nicht bekannt. Doch es gibt im Nürnberger Staatsarchiv (Außenstelle Lichtenau), im Archiv der Diakonie Neuendettelsau sowie in der Bibliothek des Bezirkskrankenhauses Ansbach Akten darüber, die noch eingesehen werden. Im Rothenburger Sterbe-Hauptregister ist der Tod eines 49-jährigen Rothenburgers beurkundet, der am 25. Mai 1940 in der Wohnung seiner Eltern in der Rödergasse starb. Todesursache: „Schwachsinn, Nervenentzündung mit teilweiser Lähmung, Lungenentzündung.“ Dies teilte der Vormund und Prokurator des Verstorbenen, Hans Ehnes, dem Standesamt mit. Weiterlesen







