Monatsarchive: Januar 2014

Altnazis fanden im Vertriebenenbund lange eine Heimat. Neue Studie belegt: acht von 13 Funktionären von 1958 waren in der NSDAP

Der Bund der Vertriebenen wurde laut neuen Untersuchungen in seiner Gründungszeit im Wesentlichen von Nationalsozialisten angeführt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Zeitgeschichte hervor. Demnach waren 8 von 13 Mitgliedern des ersten, 1958 konstituierten Verbandspräsidiums Mitglieder der NSDAP … Weiterlesen

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Historikerstreit: Durch die Verharmlosung des NS-Regimes und deren Verbrechen sollte im Sinne konservativer Politiker 1986/87 ein neues deutschen Selbstbewusstsein entstehen

W. St. – Als „Historikerstreit“ ist in den Jahren 1986/87 eine öffentlich geführte Kontroverse zwischen Geschichtswissenschaftlern bekannt geworden, in deren Kern die Frage stand, welche Rolle die Singularität des Holocaust für ein Identität stiftenden Geschichtsbild der Bundesrepublik spielen soll. Man … Weiterlesen

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Heute wenige Kenntnisse über Nationalsozialismus in Schulen – Es fehlt den Schulamtsbewerbern immer mehr das Wissen über Auschwitz und die NS-Verbrechen

Von Wolf Stegemann Das Wochenmagazin „stern“ brachte unlängst eine Studie heraus, in der zu lesen war, dass in Deutschland jeder Fünfte zwischen 18 und 29 Jahren noch nie etwas von Auschwitz gehört hat. Das sorgte für Aufsehen. Prof. Dr. Benjamin … Weiterlesen

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Libanesischer Student am Goethe-Institut namens Hitler. Darf man seinen Söhnen den Vornamen „Hitler“ geben? Hier nicht, woanders schon – vor allem in Südamerika

W. St. – Als in Rothenburg ob der Tauber Anfang der 1960er-Jahre ein Mann wohnte, der mit Vor- und Rufnamen Hitler hieß, mag damals Wohnungsgeber, Stadtverwaltung und das Goethe-Institut zu mancher Bemerkung veranlasst und in Erstaunen gesetzt haben, wie seine … Weiterlesen

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Warum in Madrid 1971 eine Totenmesse für A. Hitler zelebriert wurde und „Mein Kampf“ nicht auf dem Index der verbotenem Bücher des Vatikans steht

Von Wolf Stegemann In einer Ausgabe der Münsterschen Diözesan-Zeitung „Kirche und Leben“ vom 25. Juli 1971, herausgegeben vom Bischof, steht die interessante und wegen der Sache selbst Erstaunen provozierende Frage eines Lesers, warum die katholische Kirche in der Madrider St. … Weiterlesen

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Das Zeigen von NS-Symbolen ist als Verfassungsschutzdelikt verboten – doch es gibt Ausnahmen. Wann darf das Hakenkreuz gezeigt werden?

W. St. – Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, darunter auch das Hakenkreuz, ist nach dem deutschen Strafrecht ein Vergehen, das in § 86a StGB geregelt ist. Bei diesem Staatsschutzdelikt handelt es sich um ein abstraktes Gefährdungsdelikt, das heißt, der … Weiterlesen

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Linus Memmel – Der gebürtige Rothenburger Jurist wollte als Bundestagsabgeordneter die Todesstrafe wieder einführen. Das politische Raubein scheiterte kläglich

Von Wolf Stegemann Er lernte auf der Universität,  was die Nationalsozialisten unter Recht verstanden haben und übte nach seinem zweiten Staatsexamen 1941 als Staatsanwalt am Amtsgericht Rothenburg das aus, was ihm beigebracht worden war. Die Rede ist von Linus Memmel, … Weiterlesen

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